Zweitauflage des «AlperoseQuers» am 24. Oktober 2021

Am kommenden Sonntag, den 24. Oktober 2021, wird rund ums Schützenhaus Schneisingen zum zweiten Mal das «AlperoseQuer» ausgetragen. Das vom Velo-Club «Alperose» Schneisingen organisierte Rennen ist das einzige Querfeldein-Rennen in Kanton Aargau.

Ein junges Organisationskomitee um Karl Dillier, den Vater von Schweizermeister Silvan Dillier, hatte vor Jahresfrist erstmals das «AlperoseQuer» auf die Beine gestellt. Nachdem der Anlass vor Jahresfrist ein Erfolg war, findet nun am Sonntag die Zweitauflage des Rennens statt. Eröffnet wird das Rennen am Sonntagmorgen um 10 Uhr mit dem «Cross für alle». Es hat sich gezeigt, dass die Rennen für die Nichtlizenzierten auch bei den Hobby-Querfahrern immer mehr Anklang finden. Um die Teilnahme möglichst einfach zu machen, hat sich der Veranstalter entschieden, Startnummern bis eine halbe Stunde vor den jeweiligen Rennen herauszugeben.

Christen und viele Jugendliche

Um 10.45 Uhr wird zum Rennen der Junioren, Amateure und Masters gestartet. Es ist dies bereits ein erster Höhepunkt des Renntages von Schneisingen. Am Start wird auch Lokalmatador Jan Christen (Gippingen) sein. Das Rennen von Schneisingen dient in den unteren Kategorien als Selektionsprüfung für die in zwei Wochen in Holland stattfindenden Europameisterschaften. Nicht nur der amtierende Junioren-Schweizermeister Christen, sondern auch etliche andere Nachwuchsfahrer wollen sich mit einer guten Leistung noch für die Europameisterschaft empfehlen. Die Mittagsstunden stehen ganz klar im Zeichen der Jugendlichen: Ab 11.40 Uhr gehen verschiedene Rennen für die Schüler und Kinder in Szene. Die bereits etwas routinierten Schüler bestreiten dabei nicht nur ein Rennen im Gelände, sondern haben auch auf einem Technikparcours ihr radfahrerisches Können zu beweisen.

Rennen der Elite mit dem Schweizermeister

Abgeschlossen wird das «AlperoseQuer» mit den beiden Elite-Rennen. Um 13.30 Uhr startet die Elite der Frauen. Mit Jacqueline Schneebeli und Lara Krähenmann sind hier diejenigen beiden Fahrerinnen am Start, die anfangs Oktober in Mettmenstetten die beiden ersten Plätze belegten. Auch sie möchten sich mit guten Leistungen noch für die Europameisterschaft aufdrängen. Bei der Elite der Herren fehlen wegen eines in Belgien stattfindenden Weltcuprennens einige Tenöre wie Vorjahressieger Timon Rüegg. Aber mit Eric Lüthi und Hannes Jeker sind zwei Fahrer in der Favoritenrolle, die am Quer in Mettmenstetten auf dem Podest standen. Sie werden sich in Schneisingen nichts schenken und versuchen, wiederum ganze vorne anzukommen. Obwohl das «AlperoseQuer» eine nationale Prüfung ist, hat sich mit dem Italiener Nicolas Samparisi ein Fahrer zum Start gemeldet, der den Schweizern im Kampf um den Sieg das Leben schwer machen könnte. Gespannt darf man auch auf den Start von Strassen-Schweizermeister Silvan Dillier sein. Der Lokalmatador bestreitet das Rennen nicht nur, weil es in seiner Heimatgemeinde stattfindet und sein Vater der OK-Präsident ist, sondern auch, weil er zur Vorbereitung auf die nächste Strassensaison in den bevorstehenden Herbst- und Wintermonaten einige Querfeldeinrennen bestreiten wird. Am nächsten Sonntag wird es in Schneisingen deshalb zu einer spannenden und abwechslungsreichen Zweitaustragung des «AlperoseQuer» kommen.

Jacqueline Schneebeli (rechts) und Lara Krähenmann sind auch am Quer von Schneisingen bei den Frauen die Favoritinnen.

Am Alperose-Quer von Schneisingen geht es nicht ohne eine grosse Helferschar. Diese Helfer standen bereits am letzten Samstag im Einsatz.

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