VC Schneisingen organisiert Alperose Quer und geht mit Silvan Dillier auf Ausfahrt

Der Velo-Club «Alperose» trotz Corona. Der Verein hofft, dass die Pandemie im Herbst vorbei ist und organisiert am 25. Oktober erstmals ein nationales Querfeldein-Rennen. Und auf einer gemeinsamen Ausfahrt haben die Velo-Clübler ihren Profi Silvan Dillier bei den Vorbereitungen im Hinblick auf den Neustarts der Saison 2020 begleitet.

Am 25. Oktober wird in Schneisingen erstmals ein nationales Querfeldein-Rennen durchgeführt. Im ausgedünnten Kalender der ehemals stark beachteten Sportart Querfeldein ist Schneisingen das einzige neue Querfeldeinrennen in der Saison 2020. «In Zeiten von Albert Zweifel, Peter Frischknecht und Beat Breu waren die Querfeldeinrennen vielbeachtet. Da berichtete das Schweizer Fernsehen jeden Sonntagabend über die Rennen. An diese vergangenen Zeiten möchten wir mit unserem Rennen vom 25. Oktober anknüpfen», erklärt Karl Dillier, der dem neunköpfigen Organisationskomitee vorsteht.

Vorbereitungen für’s AlperoseQuer laufen

Das Organisationskomitee ist bereits emsig mit den Vorarbeiten beschäftigt. Auf die Idee, ein Querfeldein durchzuführen, kamen die Schneisinger, weil sich in den letzten Jahren regelmässig ein halbes Dutzend Vereinsmitglieder an den inzwischen zu jeder Veranstaltung gehörenden Volksrennen beteiligten. «Wir möchten mit der Organisation des Alperose-Quers dazu beitragen, dass die Sportart ‘Querfeldein’ wieder populär wird. Beim Rennen vom 25. Oktober stehen allerdings nicht die Spitzenfahrer, sondern die Volksfahrerinnen und Volksfahrer sowie die Jugendlichen im Mittelpunkt», berichtet OK-Präsident Karl Dillier. Nebst einer grossen Teilnehmerschar beim Volksrennen hofft das Organisationskomitee auch auf eine rege Beteiligung von Jugendlichen aus der Radsportschule Lägern. Dass es wichtig ist, Querfeldein-, bezw. Cross-Rennen, wie die Veranstaltungen heutzutage heissen, beim Publikum wieder in Erinnerung zu rufen, zeigt sich alleine darin, dass der Gemeinderat Schneisingen bei der Erteilung der Bewilligung für den Anlass von einem «Mountain-Bike-Rennen» sprach. «Was wir am 25. Oktober machen ist eben kein Mountain-Bike-Rennen, sondern ein richtiges Querfeldein. Rund ums Schützenhaus Schneisingen wird es ein Rennen geben, das einiges an Spektakel verspricht und beim Publikum sicher grossen Anklang finden wird», ist Dillier überzeugt.

Dillier in Vorbereitung für den Saisonstart

Obwohl der VC Schneisingen mit Silvan Dillier zurzeit einen Profi in den eigenen Reihen hat, wird dieser am 25. Oktober wohl kaum am Start des Alperose-Quers sein. Da wegen Corona die ganze Saison 2020 durch einander geraten ist, wird das klassische Rennen Paris-Roubaix, bei dem Silvan Dillier vor zwei Jahren den zweiten Rang belegte, gerade am Tage des Alperose-Quers, also am 25. Oktober ausgetragen. Dillier freut sich auf den Neustart der Strassensaison: «Es ist zwar schade, dass Paris-Roubaix im neuen Kalender am Sonntag des Rennens meines Vereins stattfindet. Ich hätte mich vor dem eigenen Publikum gerne im Gelände gezeigt. Gleichwohl finde ich es toll, dass es mit der Strassen-Saison 2020 nochmals richtig los geht und die grossen Rennen stattfinden». Vom 1. bis 10. Juli wird Dillier mit seinem französischen Team «AG2R-La Mondiale» in Frankreich in ein zehntägiges Trainingslager gehen. Am 1. August startet er in Italien in der Toskana zum Rennen «Strade Bianche». Bevor Silvan Dilllier im Training nochmals einen Zacken zulegt, ging er gestern Sonntag mit den Kollegen vom Velo-Club «Alperose» Schneisingen auf eine Ausfahrt in den Schwarzwald. Intensive Einheiten an drei Steigungen gehörten auch bei dieser Ausfahrt ins Trainingsprogramm des Schweizermeisters von 2017. «Ich fahre diese Berge im Renntempo hoch. Ihr könnt es gemütlich nehmen. Oben auf dem Berg warte ich auf euch», verriet Dillier vor dem Start zur Ausfahrt. Damit nahm er seinen Vereinskameraden etwas die Angst, mit einem schnellen und starken Profi unterwegs zu sein. Da in Zeiten von Corona bei Radtouren auch weiterhin Abstand halten angesagt war, war es zudem auch für die Hobbyradler richtig und wichtig, nicht immer im Schlepptau eines Spitzenprofis zu sein.

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